Sex online sms chat

Die meisten Opfer zahlen - aus Scham Gerade erst hat sich ein Kunde mit einer 1000-Euro-Rechnung an den Verein gewandt.

Die Chancen, dass er glimpflich davon kommt, stehen laut Sievering-Wichers nicht schlecht: So müssten Kunden in keinem Fall bezahlen, wenn die SMS-Anbieter den Preis für die Nachrichten nicht mitschicken.

Doch es habe eben auch noch die anderen Kunden gegeben; jene, die einfach nur jemanden zum Zuhören brauchten.

"Etwa die Ehefrau, die mir schrieb, dass ihr Mann sie gerade verlassen hat und wie froh sie ist, mich kennenzulernen".

Der Sexualwissenschaftler Kurt Seikowski kennt Fälle, in denen sich Menschen durch ihre Sucht nach SMS-Kontakten aufs Äußerste verschuldet haben.

So glaubten die SMS-Schreiber stets, sie würden mit ein und der selben Person chatten.

1,99 Euro zahlten Kunden für eine Kurzmitteilung an jene unbekannte Schönheit, hinter der sich in Wahrheit Stefan, der schlaksige Student, verbarg.

"Ich war immer genau das, was die Kunden haben wollten", sagt der junge Mann, der pro SMS sieben Cent mitverdiente.

Diesen Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen, habe der angehende Betriebswirt nach einigen Monaten einfach nicht mehr ausgehalten.

Für ihn und die anderen Mitarbeiter, laut Stefan vor allem Studenten und Langzeitarbeitslose, habe es genaue Anweisungen gegeben, was erlaubt sei. Nur so sei gewährleistet, dass der andere auch zurückschreibt.

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